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  Als 1947, kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges, in einer Ausstellung die ersten Produkte einer erwachenden deutschen Industrie in der britschen Zone gezeigt werden sollten, fiel die Wahl auf Hannover - ein Zufall.  Es gab hier einfach die meisten Baracken, die zu diesem Zweck hergerichtet werden konnten.

Zwar gab es noch Lebensmittelkarten die wurden erst ein Jahr später abgeschafft - aber mit einer gehörigen Portion Improvisationsvermögen gelang es doch, den Besuchern eine heile Welt zu zeigen. Es gab es zum Beisspiel ein alkoholisches Begrüssungsgetränk, das nur auf dem Messegelände - rationiert - ausgeschänkt werden durfte.

 renovierte Altstadt

Ganze 1000 Quadratmeter standen den 40 Firmen zur Verfügung, um ihre Produkte zu präsentieren. Neben den hannoverschen Traditionsfirmen Pelikan und Geha versuchte auch SIEMENS mit erster Nachkriegsproduktion an harte Währung zu kommen.

Hotelbetten gab es so gut wie nicht. Hannover war zu 80% zerstört und der Wohnraum war knapp. Einquartierungen waren an der Tagesordnung. Die Region Hannover/Braunschweig war zudem einer der Haupt-Anlaufpunkte gewesen für die Flüchtlinge aus dem Osten.

Den Organisatoren der Hannover-Messe 1947 war klar, dass die Schlafplätze in den Schulen rings um das Messegelände nicht reichen würden und so wurden die Hannoveraner gebeten, noch weiter zusammenzurücken und ihre Privatquartiere für die Messegäste zu öffnen. 

Damit begründete sich die mittlerweile gut organisierte Form der "Messemuttis", die ihre Messegäste liebevoll aufnehmen und bewirten. Inzwischen sind es nicht mehr nur Hausfrauen, die ein Zimmer in der eigenen Wohnung für ihren Messegast räumen. StudenInnen schlafen für die Zeit der Messe bei Freunden und vermieten ihre komplette Wohnung. Ein- und Zweifamilienhäuser werden durch die Messegäste mitfinanziert und stehen ganz oder teilweise zur Verfügung, und immer mehr komplette Wohnungen ergänzen das professionelle Angebot der hannöverschen Hotelerie.


Der Messegast, der ein Privatquartier bucht, taucht damit ein, in die für ihn fremde Welt seiner Gastgeber. Er lebt für die Dauer seines Aufenthaltes inmitten der privaten (und intimen) Accessoires, inmitten und mit dem Stil und Geschmack seiner Gastgeber. Die von ihm dem Fremden erwarten, dass er sorgsam und rücksichtsvoll mit all den Dingen umgeht, die für den Wohnungsinhaber letztlich einen grossen Wert haben.

Wir sind bemüht, beide Partner zusammenzuführen, und ein Angebot vorzuhalten, das jedem Hannover-Besucher eine Unterkunft in angenehmer privater Atmosphäre sichert.

 

 
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